Unsere aktuelle 5. Herrenmannschaft mit Christoph, Jakob, Michael & Ecevit (v.l.n.r.)

Eigentlich wollte ich ja heute mal wieder etwas positives berichten. Aber ich kann mich mal wieder nur wiederholen. Am Donnerstag abend waren wir bei der 2. Mannschaft von Chemie Weissensee zu Gast. Unglaublich, gegen so einen Gegner zu verlieren. Die Nr. 1, ausgestattet mit einer langen Noppe ( ohne die er wahrscheinlich kein Land gegen uns gesehen hätte ), die Nr. 2 einer der untalentiertesten Spieler, die ich je gesehen habe und die 3 und die 4 eher mittelmässige Spieler. Gegen so eine Truppe darfst du nicht verlieren. Christoph und ich könnten uns mehr oder weniger in den Arsch beissen, was wir diese Saison schon Spiele versiebt haben.

An diesem Abend traten wir wie gewohnt an mit Jakob, Micha, Christoph und Ece. Und es hätte richtig gut werden können. Die beiden Doppel gingen gleich bis in den 5. Satz. Jakob und Christoph mit dem besseren Ende für sich und Ece und ich nach vergebenen 2 Matchbällen leider gegen uns. Das durften wir nicht verlieren.

Zwischenstand: 1 : 1 ( jetzt hätte es bereits 2 : 0 für uns stehen müssen )

In den ersten Einzeln war alles klar. Jakob, ich und Christoph mehr oder weniger chancenlos, nur Ece gewann relativ locker.

Zwischenstand: 2 : 4 ( jetzt hätte es 3 : 3 gestanden )

In den zweiten Einzeln gewann Jakob gegen den Noppenspieler ( er kann es gut gegen die lange Noppe ), ich verlor nach 2 : 0 – Führung noch 3 : 2 ( hätte ich nie verlieren dürfen ), Christoph verlor auch gegen den 3er und Ece gewann souverän auch sein 2. Einzel.

Zwischenstand: 4 : 6 ( jetzt hätte es 5 : 5 gestanden )

In den letzten Einzeln wäre noch alles möglich gewesen. Aber Jakob und Christoph gingen sang – und klanglos unter.

So stand es am Ende 8 : 4 für Weissensee, eine weitere unnötige Niederlage, die uns noch näher an den Abstieg heranbringt. Jetzt konzentriere ich mich auf meine Hochzeit und zwei Tage später haben wir noch ein Spiel am Nikolaustag gegen die Berliner Brauereien, gegen die wir wahrscheinlich keine Chance haben werden und vielleicht klappt es nach der wohlverdienten Pause etwas besser.

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Über Michael Götz

Ein manchmal sehr emotionaler Spieler, der auf jeden Fall an seiner Beinarbeit noch etwas tun und den Killerinstinkt endlich mal wachrütteln muss


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